Cornelia von Kerssenbrock

Cornelia von Kerssenbrock studierte Kirchenmusik und Dirigieren am Mozarteum Salzburg, wo sie von Nikolaus Harnoncourt unterrichtet wurde und ihren Fokus auf die Interpretation der Barockmusik ausrichtete. An der Musikhochschule Freiburg erweiterte sie ihr Wissen unter Peter Gülke und anschließend an der Accademia Chigiana in Siena/Italien unter Gianluigi Gelmetti.

Repertoire

In 1996 erhielt sie den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Kunst Wien/Österreich,
1999 den „Händel-Förderpreis“ der Stadt Halle/Saale und 2004 den „Zonta Musikpreis 2004“. Sie war Mitglied des Förderprogrammes “Dirigentenforum” und wurde in die Liste “Maestro von Morgen” aufgenommen.

Vor allem in Osteuropa ist Cornelia von Kerssenbrock eine Vorreiterin in Sachen Barockrepertoirepflege und wird als Spezialistin für Barockmusik von verschiedenen Opernhäusern engagiert (u.a. Biel/Solothurn/Schweiz, Städtebundtheater Passau/Deutschland, Oper Krakau (Polen)). Sie arbeitete mit Barockensembles wie “La
Beata Olanda” (Freiburg), dem Salzburger Barockorchester (Österreich) oder dem Tbilissi  Barock Orchester (Georgien) und dirigiert regelmäßig beim Tbilissi Baroque Festival (Georgien). Sie entwickelt experimentelle Aufführungen in Kombination mit elektronischer Musik, vor allem zu hören beim Immling Festival.

Sie ist ein ständiger Gast in den Opernhäusern und Konzertsälen von Europa bis Asien, unter anderem an der Staatsoper Novi Sad (Serbien), bei der Philharmonie Torun (Polen), im Städtebundtheater Passau, am Stadttheater Biel/Solothurn (Schweiz), an der Staatsoper Krakau (Polen), der Staatsoper und dem Radiosinfonieorchester Tiflis (Georgien), der Staatsoper Baku (Aserbaidschan), in China (Peking/ Harbin /Xingxiang / Guangzhou) und beim Quatar Philharmonic Orchestra (Katar).

Konzerte in Deutschland gab Cornelia von Kerssenbrock unter anderem mit der Radio Philharmonie Hannover des NDR, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle/Saale, den Orchestern der Staatstheater Kassel und Mainz, den Hamburger Symphonikern, dem Berliner Sinfonieorchester, der Südwestfälischen Philharmonie u.a.
Sie arbeitete von 2002 bis 2018 mit den Münchner Symphonikern.
Von 2017-2019 war sie musikalische Leiterin des Musikfestivals Swakopmund (Namibia).

Seit 2002 ist Cornelia von Kerssenbrock die Musikalische Leiterin des Immling Festival. Sie dirigierte zahlreiche Opern, ob Mozarts „Zauberflöte“, Puccinis „Turandot“ oder Wagners „Fliegender Holländer“. Sie machte sich hier auch als Verdi-Interpretin einen Namen.

Am 25. November 2022 wurde Cornelia von Kerssenbrock die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

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